Die Folge: immer mehr Betroffene haben qualifizierte Erfolgsaussichten, Ansprüche durchzusetzen.

Der EuGH urteilte zu Mercedes/Daimler (Motor OM 642, EURO 5 – aber es gilt für alle Hersteller/Marken.
Abgas-Abschalteinrichtungen, die von vielen Autoherstellern eingebaut wurden, sind unzulässig (EuGH, AZ:C-693/18)
Die bisherige Rechtfertigung der Hersteller, dass Abschalteinrichtungen „aus Gründen des Motorschutzes notwendig“ sein würden, ist haltlos.
Abschalteinrichtungen sind nicht gerechtfertigt, „um den Motor vor Verschleiß und Verschmutzung zu schützen“. Lediglich ganz ausnahmsweise nur dann, „wenn der Motor vor plötzlichen und außergewöhnlichen Schäden geschützt werden muss“, kann ein Einbau ausnahmsweise zulässig sein.

Lt. EuGH gelten alle Abschalteinrichtungen gemäß EG Verordnung Nr. 715/2007 als unzulässig.
Hersteller dürfen keine Abschalteinrichtungen verwenden, die so funktionieren, dass die Fahrzeuge nur auf dem Prüfstand die Abgas-Grenzwerte einhalten (und im Realbetrieb nicht).
Die verbaute unzulässige software erkennt (anhand verschiedener Parameter), wenn sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand befindet - und schaltet dann in einen sauberen Modus.
Im Alltagsbetrieb wird hingegen ein Vielfaches der erlaubten Menge an Stickoxid ausgestoßen.
Deshalb ist auch das von Daimler und anderen Herstellern verwendete sogenannte „Thermofenster“ unzulässig, weil auch hier Abgasreinigung lediglich auf dem Prüfstand optimal erfolgt - auf der Straße dagegen nur selten.
Selbst, wenn die Abgasreinigung ab und an (aber eben nicht immer) auch im normalen Fahrbetrieb mal funktioniert, handelt es sich um eine unzulässige Abgas-Abschalteinrichtung.

Seit mehreren Jahren haben wir Erfahrungen und Erfolge in Abgasskandal- Sachen.

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Insbesondere benötigen wir: Erwerbsunterlagen, Fahrzeugbrief/ Zulassung Teil II, etwa vorh. Rückrufschreiben des Herstellers, Bezeichnung des Motortyps (falls vorhanden)

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